Schriftenreihe

Bestellen Sie direkt bei uns per email! Ihre Bestellung wird Ihnen – auch ins Ausland – versandkostenfrei zugesandt.

Die Schriftenreihe erscheint beim Verlag Hartmut Spenner, Kamen.

Band 26 (19,80 EUR)
Traugott Jähnichen, Andreas Losch (Hg.)
HANS EHRENBERG ALS GRENZGÄNGER ZWISCHEN PHILOSOPHIE UND THEOLOGIE
Hans Ehrenberg Studien Band 1
2017

Hans Ehrenberg gehört zu den eher vergessenen Pionieren einer Neuorientierung der evangelischen Theologie – aber auch der Philosophie – nach dem „langen“ 19.
Jahrhundert, das mit dem Ersten Weltkrieg an sein Ende gekommen ist. Ehrenberg stand und steht oft im „Schatten“ wirkmächtigerer Theologen und Philosophen, wie Karl Barth, Franz Rosenzweig oder auch Martin Buber, obwohl diese Hans Ehrenberg wichtige Anstöße für ihr Werk verdanken. Die in diesem Band versammelten Studien wollen dazu beitragen, einige der nach wie vor grundlegenden Impulse Ehrenbergs aufzuarbeiten und in gegenwärtige Diskurse einzubringen.

  1. Traugott Jähnichen / Andreas Losch
    Vorwort
  2. Paul Mendes-Flohr
    Geleitwort
  3. Andreas Losch
    Einführung
  4. Wolfdietrich Schmied-Kowarzik
    Der Philosoph Hans Ehrenberg und sein Abschied von der Philosophie
  5. Heinz-Jürgen Görtz
    „Heimkehr und Umkehr“. Franz Rosenzweigs und Hans Ehrenbergs Wege in ein „neues Denken“
  6. Francesco Barba
    „An der Vernunft“. Die Aufgabe der Philosophie bei Ehrenberg und Rosenzweig
  7. Elena Alessiato
    „Jeder für sich ist weltlos“: Ehrenbergs Kritik an Fichte
  8. Josiah Simon
    „Die Liebe zum Tragischen“. Bemerkungen zu Hans Ehrenbergs „Tragödie und Kreuz“
  9. Traugott Jähnichen
    Blaise Pascal als theologischer Lehrer der Gegenwart. Hans Ehrenbergs Interpretation der „Pensées“
  10. Karl-Johann Rese
    Beiträge Hans Ehrenbergs zum Themenbereich „Judentum – Christentum – Heidentum“
  11. Michael Gormann-Thelen
    „Hans Ehrenberg“ aktuell? Einige Anmahnungen
  12. Anhang: Wolfram Liebster
    Impulse Hans Ehrenbergs zur Ekklesiologie und zur Israeltheologie im Dialog mit Franz Rosenzweig

Band 25 (21,80 EUR)
Günter Brakelmann (Hg.)
PROTESTANTISCHE KRIEGSAGENDEN UND KRIEGSLYRIK IM ERSTEN WELTKRIEG
Eine Dokumentation und Interpretation
2015

Am Anfang des Ersten Weltkriegs hat es eine religiöse Renaissance gegeben. Die Kriegsgottesdienste, die Kriegsbetstunden und das Feiern der ersten großenSiege sahen nach mehr mageren Zeiten der öffentlichen Bedeutsamkeit der Kirchen übervolle Gottes- und Gemeindehäuser. Das kirchliche Schrifttum stellte sich voll in den Dienst der theologischen Interpretation des Krieges und behandelte die mit dem Krieg aufkommenden Probleme der individuellen und gemeinsamen realen und seelischen Betroffenheit der Soldaten an der Front und der Zivilisten an der „Heimatfront“. Besonders aufschlussreich für die seelisch-religiöse Lage der Zeitgenossen sind die zahlreichen Versuche, ihr Selbstverständnis, ihre Hoffnungen und Ängste in Gedichten zu formulieren. Das kirchliche Schrifttum bringt bis zum Kriegsende die literarischen Versuche, eine jeweils individuelle wie gemeinsame religiöse Kriegsdeutung vorzunehmen. Sie können Zeugnis sein für das dramatische Erleben und Erleiden eines immer totaler werdenden Krieges. Die auflagenstärkste Kriegsagende zeigt, wie gepredigt, gesungen und wie Sinn im Vollzug des Kriegsgeschehens gesucht worden ist. Kriegsagende und Kriegslyrik dürften einen tiefen Einblick in die Religiosität der Krieg führenden und der vom Krieg betroffenen Zeitgenossen geben.

Band 24 (19,80 EUR)
Günter Brakelmann
DEUTSCHER PROTESTANTISMUS IN DEN KRIEGEN 1870/71 UND 1914-1918
Sechs Einblicke.
2014

Will man die Kriegstheologie, die der deutsche Protestantismus im Ersten Weltkrieg entfaltet hat, verstehen, so ist es wichtig zu wissen, wie in dem vorauslaufenden Deutsch-Französischen Krieg gepredigt und argumentiert wurde. In den beiden ersten Einblicken wird die Vorgeschichte der Weltkriegstheologie entfaltet. Die folgenden Einblicke zeigen die Strukturen und Inhalte kirchlichen und theologischen Redens in den fünf Kriegsjahren. Es ergibt sich ein Bild zumeist theologischer Verirrung, gepaart mit politischen und militärischen Fehleinschätzungen.

Band 23 (24,80 EUR)
Günter Brakelmann
PROTESTANTISCHE KRIEGSTHEOLOGIE 1914-1918.
Ein Handbuch mit Daten, Fakten und Literatur zum Ersten Weltkrieg.
2015

Über den Ersten Weltkrieg wird viel geredet und geurteilt. Bei näherem Zusehen beruht die Kräftigkeit des Urteils über ihn nicht immer auf exakten Quellenkenntnissen und auf Kenntnissen der historisch-kritischen Arbeiten zur „Jahrhundertkatastrophe“. Hier wird nun der Versuch gemacht, die Äußerungen der Evangelischen Kirche zu den politischen und militärischen Vorgängen in der Vorkriegs- und Kriegszeit in einer ausführlichen Chronologie zu dokumentieren und das umfangreiche Schrifttum der protestantischen Kriegstheologie aufzuzeichnen. Das Handbuch ist eine Einladung, in der eigenen Weiterarbeit die Kirchengeschichte eng zu verzahnen mit der Säkulargeschichte. In der Verkündigung, in der Seelsorge und in der theologisch-pastoralen Deutung der Zeit sind kein theologischer Gedanke und keine kirchlich-theologische Position politisch unschuldig. Es dominieren ein national-protestantisch orientiertes Miterleben der Zeitgeschichte und eine deutschnationale Religiosität, die die reformatorische Tradition randständig werden lässt.

Band 22 (24,80 EUR)
Günter Brakelmann
DIE BOCHUMER SYNODEN 1919-1933
2013

Die Bochumer Kreissynoden 1919-1933 spiegeln die Haltung der Gemeinden und ihrer Organe gegenüber der Weimarer Republik wider. Sie nehmen überwiegend Partei für die politisch deutschnationalen Parteien und Verbände. Man stand im Großlager der antiaufklärerischen, antiliberalen, antidemokratischen und antisozialistischen Kräfte. Nur eine kleine Minderheit unter den Pfarrern und Gemeindegliedern hat versucht, einen konstruktiv-kritischen Dialog mit modernen Weltanschauungen und politischen Positionen zu führen. Am Ende steht eine emphatische Zustimmung der Synode zum neuen autoritären Führerstaat.

Band 21 (19,80 EUR)
Josephat A. Rweyemamu
CONVERSION DISCOURSE IN AFRICAN PERSPECTIVE
A Social-Missiological Study among the Haya in the Lutheran Church, Northwest Tanzania.
2014

This book is an interdisciplinary socio-missiological study that explores the conversion dynamics of missionary Christianity approach of conversion and the response of Haya converts in the Lutheran Church, Northwest Tanzania. The book argues that the missionary Christianity approach and methods of conversion were important in that they accelerated social change through modernization and appropriation of western education. Nonetheless, the research has ascertained that the missionary Christianity approach produced mainly dual converts who remained adherents of both Christianity and Haya traditional religion. This suggests the reasons for the inadequacy of the missionary Christianity conversion strategic approach to seriously take cognizance of the Haya religio-cultural spirituality and worldview. The Haya Christians tend to actualize .real. conversion within the Revival Movements and Pentecostal-Charismatic churches. form of Christianity instead of maintaining loyalty to the doctrine of their mother churches, for this spiritual form of Christianity has to a greater extent demonstrated the ability to attempt to indigenize Christianity among them as, without ignoring modern ways of life, it addresses the Haya religio-cultural spirituality and worldview.

Band 20 (29,80 EUR)
Dong-Young Lee
DER DREIEINIGE GOTT UND SEINE GESELLSCHAFT
Zur sozialen Trinitätslehre Jürgen Moltmanns und ihren gesellschaftspolitischen Implikationen
2013

Dong-Young LEE interpretiert in dieser Arbeit die Trinitätslehre als den Identitäskern des christlichen Glaubens, der allerdings sowohl in der westlichen Theologiegeschichte als auch in besonderer Weise im koreanischen Christentum vielfach vernachlässigt worden ist. Vor diesem Hintergrund erarbeitet er eine profunde Rekonstruktion der Trinitätslehre Jürgen Moltmanns, dessen Beitrag zum neuen trinitarischen Denken er zu Recht als wegweisend einschätzt. Ausgehend von einer biographischen Verortung der Theologie Moltmanns wird die Trinitätslehre in ihrer genetischen Entwicklung überzeugend rekonstruiert, in einem weiteren Schritt in ihrer Bedeutung für alle grundlegenden dogmatischen Themen entfaltet ind schließlich im Blick auf sozialethische Konkretionen herausgestellt. Abschließend wird eine Kontextualisierung für die koreanische Theologie erarbeitet. LEE gelingt auf diese Weise ein bedeutender Beitrag zur Diskussion der Theolgie Jürgen Moltmanns, wobei er die Trinitätstheologie überzeugend als den Konstitutionsrahmen des gesamten theologischen Werks Moltmanns darstellt.

Band 19 (22,80 EUR)
Günter Brakelmann
MARTIN LUTHER – BEITRÄGE ZU SEINEM VERSTÄNDNIS
2012

Viele Zeitgenossen haben ein Urteil über Luther, ohne je Schriften von ihm gelesen zu haben. In der Lutherdekade sollte der Versuch gemacht werden, gegen die Luthervergessenheit anzugehen, ohne in eine unkritische Lutherverehrung zu geraten. Hier werden Vorträge angeboten, die ihren Sitz in der kirchlichen Erwachsenenbildung haben, die im kirchlichen Leben noch längst nicht den Stellenwert hat, den sie haben müßte. Geht es doch darum, mit Hilfe zentraler lutherischerv Theologie und Ethik Christenmenschen zu helfen, ihre Verantwortung für einen reflektierten christlichen Glauben und für ihre Aufgaben als „weltliche Christenheit“ wahrnehmen zu können. Zu den Lutherkenntnissen sollte auch gehören, wie Luther in der deutschen Geschichte für eigene zeitgenössische Interessen bis zur Unkenntlichkeit instrumentalisiert worden ist.

Band 18 (19,80 EUR)
Pascal Bataringaya
VERSÖHNUNG NACH DEM GENOZID
Impulse der Friedensethik Dietrich Bonhoeffers für Kirche und Gesellschaft in Ruanda.
2012

PASCAL BATARINGAYA gehört zu den führenden Theologen der presbyterianischen Kirche in Ruanda, welche sich um eine Versöhnung der Volksgruppen nach dem Genozid von 1994 bemüht. Er plädiert in diesem Buch für eine christliche Friedensethik, wie sie in der Nachfolge Jesu begründet und wesentlich von Dietrich Bonhoeffer aktualisiert worden ist. Dies bedeutet, Konflikten nicht aus dem Weg zu gehen, sondern Christus als Mediator verstehen zu lernen, dessen Versöhnungswirken Anleitungen zur Gewalüberwindung und zu einem konstruktiven Umgang mit Konflikten ermöglicht. / / Durch dieses Buch erhaltendeutsche Leser einen profunden Einblick in die Bemühungen der ruandischen Kirchen um einen nachhaltigen gesellschaftlichen Prozess der Versöhnung. Indem PASCAL BATARINGAYA die Friedensethik Dietrich Bonoeffers für diese Arbeit fruchtbar macht, wird zudem eine gewisse Parallelität der Propaganda vor und während des Genozids in Ruanda mit derjenigen in der NS-Zeit erkennbar, was auch die Sicht auf die eigene Geschichte neu ausleuchtet.

Band 17 (19,80 EUR)
Günter Brakelmann
EINE REISE DURCH DIE BOCHUMER KIRCHENGESCHICHTE: DER EVANGELISCHE KIRCHENKREIS BOCHUM 1913-1919.
2011

Über das Verhalten der kirchenleitenden zentralen Organe der evangelischen Kirche im Ersten Weltkrieg gibt es viele Untersuchungen. Viel seltener gibt es Studien über die Kriegsaktivitäten von Gemeinden ud Kreissynoden. In diesem Lese- und Arbeitsbuch wird der Versuch unternommen, in strengster Orientierung am vorhandenen Quellenmaterial das öffentliche Reden und Handeln der Ruhrgebietssynode Bochum darzustellen. Es wird nachgezeichnet, wie man gepredigt und wie man sich seelsorgerlich, diakonisch und pädagogisch eingebracht hat. Von zentraler Bedeutung für diese Synode war die durchgängige Identifizierung mit der königlich-kaiserlichen Kriegspolitik, mit ihrer militärischen Machtpolitik und mit ihren innenpolitischen Positionen. Man verstand sich als „Kirche im Krieg“ und als „Kirche für den Krieg“.

Band 16 (19,80 EUR)
Ruth Engelbert
WIDERSTEHEN AUS CHRISTLICHEM GLAUBEN –
Pfarrer Walter Engelbert im Kirchenkampf in Bochum und Detmold
2009

„Es gilt frei Geständnis in dieser unsrer Zeit,/ ein offenes Bekenntnis bei allem Widerstreit,/ trotz aller Feinde Toben, trotz allem Heidentum/ zu lieben und zu loben das Evangelium.“ Diese Liedstrophe war das Motto eines Vortrages, den der Bochumer BK-Pfarrer WALTER ENGELBERT im November 1933 in der Melanchthon-Gemeinde halten wollte, der jedoch aufgrund von Interventionen des DC-Presbyteriums und der Gestapo Bochum verhindert wurde. Der Titel des Buches deutet die Beweggründe von Pfarrer WALTER ENGELBERTS Verhalten während der Zeit des Nationalsozialismus an, das prägnant als „Widerstehen“ gekennzeichnet werden kann. Zwar ist er nicht den Weg in den politischen Widerstand gegangen, hat jedoch von seiner theologischen Glaubensüberzeugung her dem nationalsozialistischen Geist in Kirche und Gesellschaft entschieden widerstanden. Das vorliegende Buch zeichnet ENGELBERTS Lebensweg, insbesondere sein Wirken als Pfarrer der Bekennenden Kirche in Bochum und Detmold, nach. Im Mittelpunkt steht dabei die kommentierende Darstellung seiner Predigten, Vorträge und Zeitungsartikel, die aus dem Nachlaß zusammengestellt worden sind.

Band 15 (nicht mehr lieferbar)
Mirjam Kübler
JUDAS ISKARIOT –
Das abendländische Judasbild und seine antisemitische Instrumentalisierung im Nationalsozialismus
2007

Bis heute ist Judas in der abendländischen Kultur ein Begriff, der vor allem negative Assoziationen weckt (Verrat, Geldgier, Skrupellosigkeit), zu allen Zeiten aber auch Interesse auf sich gezogen und Spekulationen provoziert hat. Die phonetische Ähnlichkeit zwischen dem Namen des Christusjüngers und dem Ethnonym JUDE legt daher die Erwartung einer antisemitischen Instrumentalisierung der Judasgestalt durch die Nationalsozialisten denkbar nahe; und tatsächlich lassen sich in den Propagandatexten beide Richtungen nachweisen: Besonders das antisemitische Wochenblatt DER STÜRMER diffamiert einerseits die Juden rassisch so, dass jeder von Ihnen zu einem JUDAS wird und stylt die Figur des Judas Iskariot andererseits durch rassisch- diffamierende Attribute so zurecht, dass er der Prototyp eines jeden Juden werden kann. Bislang hat diese Facette der antisemitischen Demagogie in der Wissenschaft erstaunlich wenig Beachtung gefunden, obwohl sie das Feindbild vom geldgierigen, skrupellosen Juden spätestens seit dem Mittelalter genährt und begleitet hat.

Band 14 (nicht mehr lieferbar)
Günter Brakelmann / Norbert Friedrich / Traugott Jähnichen
PROTESTANTEN IN ÖFFENTLICHER VERANTWORTUNG –
Biographische Skizzen aus der Anfangszeit der Bundesrepublik
2005

Dieser Band zeigt ein breiteres Spektrum protestantischer Positionen in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg auf. Gemeinsam ist ihnen, dass sie – so formulierte es Georg Picht, einer der profiliertesten Akteure jener Zeit nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Erfahrungen des Kirchenkampfes – die „Weltverantwortung“ der Christenheit wieder neu entdeckt und sich in diesem Sinn konstruktiv für einen demokratischen Wieder- und Neuaufbau in der Nachkriegszeit engagiert haben. Leitender Gesichtspunkt bei der Auswahl war es, Positionen des „öffentlichen Protestantismus“ zu skizzieren.

  1. Traugott Jähnichen
    Einleitung – Gestaltung in protestantischer Verantwortung – Biographische Skizzen aus der Anfangszeit der Bundesrepublik
  2. Norbert Friedrich
    Helmut Thielicke – Ein protestantischer „Staatsethiker“ in der Adenauer-Ära oder evangelischer „Erweckungsprediger“?
  3. Heinz Deike
    Robert Tillmanns – Politik in christlicher Verantwortung
  4. Günter Brakelmann
    Ein Wegbereiter für neue Formen kirchlicher Präsenz in einer anders gewordenen Welt – Über das Lebenswerk Eberhard Müllers
  5. Jörg Hübner
    Der Dialog zwischen Ökonomie und Theologie darf keine Ausnahmeerscheinung bleiben! – Einblicke in das Lebenswerk Constantin von Dietzes (1891-1973)
  6. Jörg Hübner
    Perspektiven für eine verantwortliche Gesellschaft – Zum Lebenswerk von Friedrich Karrenberg (1904 bis 1966)
  7. Peter Noss
    „Kunst kann nicht lügen.“ – Verantwortung für die Wahrheit bei Georg Picht (9.7.1913 – 7.8.1982)
  8. Thomas Kremers
    „Wer umkehrt, dem kommt man entgegen“ – Heinz Kremers: Ein Pionier des jüdisch-christlichen Dialogs und der deutsch-israelischen Verständigung
  9. Folkart Wittekind
    Friedrich Dürrenmatt – Der entwurzelte Protestant

Band 13 (nicht mehr lieferbar)
Shinichi Sato
DIE HISTORISCHEN PERSPEKTIVEN VON ERNST TROELTSCH
2007

„Wie soll man den modernen Geist rezipieren?“ Diese Frage bezeichnet das wissenschaftliche und gedankliche Programm von Ernst Troeltsch. Es lässt sich eine kritische bzw. dynamische Aufnahme der Moderne durch Troeltsch feststellen. Den Radikalen erscheint seine Position als eine Halbheit, aber für ihn selbst war es wichtig, die glänzenden Ergebnisse des modernen Geistes aufzunehmen, ohne sie bedingungslos zu bejahen.“Hat man die Zuflucht, seine Augen aufheben zu können zu den Bergen, dann ist eine Überwindung des Pessimismus möglich; denn diese Welt ist nicht das Letzte“, sagt Troeltsch in seiner Heidelberger Vorlesung zur Glaubenslehre. Hier regiert ein unverzagter und kritischer Geist, der nicht in Verzweiflung gerät und doch nicht jeden Aspekt der Moderne für heilig hält. In der schwierigen Zeit des modernen Deutschland verhält er sich konstruktiv, ohne seine kritische Haltung zur Moderne zu verleugnen. Es ist diese Einstellung, die sein Leben und Wirken auszeichnet.

Band 12 (14,80 EUR)
Wolfgang Belitz / Günter Brakelmann / Norbert Friedrich
AUFBRUCH IN SOZIALE VERANTWORTUNG II
Beispiele kirchlicher sozialer Arbeit in Westfalen während der Weimarer Republik
2004

Die Weimarer Republik war für die evangelischen Landeskirchen und für die Protestanten im Deutschen Reich eine Zeit des Umbruchs. Aus den revolutionären Umbrüchen der Jahre 1918/19 war eine parlamentarische Demokratie hervorgegangen, ein freiheitlicher Rechts-und Wohlfahrtsstaat und ein säkulares Staatswesen, welches den Grundsatz der Trennung von Kirche und Staat in der Verfassung verankert hatte. Theologisch und kirchenpolitisch waren die Jahre zwischen dem Ende des Kaiserreichs und dem Beginn der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ein Experimentierfeld neuer (und alter) theologischer Ideen, eine Entwicklung, diesich sehr genau am Beispiel einzelner Provinzialkirchen zeigen lässt. Nachdem 1998 in einem ersten Band an die kirchliche solziale Arbeit in Westfalen erinnert wurde, erweitert dieser Band nun die Forschungsperspektive.Neben der Synode der Provinzialkirche stehen die Bereiche Volksmission, Studentenseelsorge, Bildungsarbeit, Fabrikseelsorge, das Betheler Diakoniejubiläum 1931 und der Sozialethiker Hans Ehrenberg im Mittelpunkt. Es sind wiederum Beispiele, die die Vielfalt und das Engagement des sozialen Protestantismus in Westfalen belegen können. Sie sind Bausteine einer manchmal unübersichtlichen, selten gemeinsam agierenden, aber immer den Menschen und Christen in den Blick nehmenden Bewegung. Es sind Ideen die mit zur Katastrophe von 1933-1945 beigetragen haben oder die sich dieser mutig entgegenzustellen versuchten.

  1. Norbert Friedrich
    Einleitung
  2. Wolfgang Belitz
    „Die Gasse hat sich verändert, die Sterne nicht“
    Einige Beobachtungen zur Behandlung der Sozialen Frage in den Verhandlungen der Westfälischen Provinzialsynode zwischen Novemberrevolution und Nazidiktatur (1919 bis 1933)
  3. Traugott Jähnichen
    National-sozial – sozialdemokratisch – christlich-sozial. Der politische Weg Hans Ehrenbergs und seine theologischsozialethischen Begründungen
  4. Wolfgang Günther
    Die Entwicklung der organisierten Volksmission in Westfalen während der Weimarer Republik
  5. Heike Koch
    ,… damit uns geistige Führer für unser Volk geschenkt werden.“ Die Anfänge der evangelischen Studierendenseelsorge in Westfalen vor 75 Jahren
  6. Günter Brakelmann
    Geschichte der Wislade in der Zeit der Weimarer Republik
  7. Günter Brakelmann
    Chronologie der Heimvolkshochschule Wislade
  8. Willi Heidtmann
    Der Lindenhof in Bethel
  9. Reinhard van Spankeren
    Sozialer Protestantismus und religiöse Festkultur.
    Das Bodelschwingh-Jubiläum 1931
  10. Regina Mentner
    „Sorge für Leib und Seele“
    Fabrikpflege in Westfalen in den 1920er Jahren

Band 11 (nicht mehr lieferbar)
Günter Brakelmann und Manuela vom Brocke (Hg.)
„Emanzipation und Antisemitismus“ Arbeits- und Lesebücher
Band 2: Günter Brakelmann
ADOLF STOECKER ALS ANTISEMIT
Teil 2: Texte des Parteipolitikers und des Kirchenmannes
2004

Band 10 (nicht mehr lieferbar)
Günter Brakelmann und Manuela vom Brocke (Hg.)
„Emanzipation und Antisemitismus“ Arbeits- und Lesebücher
Band 2: Günter Brakelmann
ADOLF STOECKER ALS ANTISEMIT
Teil 1: Leben und Wirken Adolf Stoeckers im Kontext seiner Zeit
2004

An der Bewertung des Hofpredigers und Politikers Adolf Stoecker (1835-1909) scheiden sich bis heute die Geister. Vor allem sein Antisemitismus steht im Zentrum des Interesses und der Kritik. Der Verfasser arbeitet konsequent quellenorientiert und zeichnet die Entwicklung des Pfarrers, des späteren Hofpredigers und des christlich-sozialen Parteipolitikers im Kontext der politischen und ökonomisch-sozialen Entwicklung seiner Zeit nach. Es wird deutlich, daß Stoecker eine Epochenfigur im Zweiten Deutschen Reich ist. Sein Verhältnis zum Reichskanzler Bismarck und zu den beiden Königen und Kaisern wird als ein kritisches und kompliziertes dargestellt. Zentral ist die Frage nach der Funktion seines christlichen Antijudaismus und seines politischen Antisemitismus. Seine Übereinstimmung mit der zeitgenössischen antisemitischen Bewegung, aber auch seine Kritik am radikalen Antisemitismus ist Gegenstand der Untersuchung. Wie Stoecker öffentlich geredet hat, zeigen seine zahlreichen parlamentarischen Reden im Reichstag und im Preußischen Abgeordnetenhaus. Auch sein zahlreiches Schrifttum wird auf die zentrale Frage nach der Rolle seines Antisemitismus hin untersucht. Es ergibt sich das Bild eines leidenschaftlichen Parteigängers in Politik und Kirche.

Band 9 (nicht mehr lieferbar)
Günter Brakelmann und Manuela vom Brocke (Hg.)
EMANZIPATION UND ANTISEMITISMUS
Ein Arbeits- und Lesebuch
Band 1: 1869-1877
2004

„Den Antisemitismus“ gibt es nicht. Er nimmt viele Formen an und hat je nach weltanschaulicher Position oder politischem Interesse verschiedene Inhalte und Intentionen. In diesem Band geht es um die Darstellung und Dokumentation des religiösen, des kulturellen und des ökonomischen Antisemitismus, wie er sich unter den Bedingungen der Frühzeit des Kaiserreichs entwickelt hat. Außerdem ist das inhaltliche Material des späteren sog. politischen Antisemitismus (nach 1878/79) vollständig vorhanden (bevor sich antisemitische Bewegungen organisieren und die geistig-politische Mentalität weiter Kreise in Deutschland mitbestimmen).

Band 8 (nicht mehr lieferbar)
Willi Henrichs
GOTTFRIED TRAUB (1869-1956)
Liberaler Theologe und extremer Nationalprotestant
2001

Der Pfarrer und Publizist Gottfried Traub gehört zu den schillernsten Figuren des deutschen Protestantismus im 20.Jahrhundert. Der Titel des Buches deutet die Spannung, an in der sich Traub in seinem Leben bewegte: Als sozialliberaler Protestant entwickelte Traub vor dem Ersten Weltkrieg eine evangelische Arbeitsethik. Sein Ziel einer Ethisierung des Wirtschaftslebens verband er dort mit konkreten sozialpolitischen Forderungen. Im Ersten Weltkrieg vollzog Traub dann eine radikale Wende. Der Nationalprotestant vertrat als politischer Schriftsteller und Redner chauvinistische, annexionistische Ziele.
Das vorliegende Buch zeichnet Traubs Leben und Werk in den entscheidenden Jahren vom Beginn des Ersten Weltkriegs bis zum Kapp-Putsch 1920, an dem sich Traub beteiligte, nach. Im Mittelpunkt steht dabei die Analyse der Bücher, Broschüren und Zeitungsartikel, die Traub in dieser Zeit publizierte.

Band 7 (9,80 EUR)
Günter Brakelmann
EVANGELISCHE KIRCHE UND JUDENVERFOLGUNG
Drei Einblicke
2001

Die Frage „Kirche und NS-Judenpolitik“ gehört zu den problematischsten Kapiteln der Kirche im totalitären System des Nationalsozialismus. Den Kirchenleitungen kommt es im Jahr der „Nationalen Revolution“ mehr auf ihre Solidarität mit der „Regierung der nationalen Konzentration“ als auf ein klares theologisches und ethisch-politisches Wort der Kirche an. Auf dem Hintergrund ihres traditionellen Antisemitismus begrüßt sie die anfängliche Jugendpolitik des neuen Staates und mahnt nur humane Formen der Entrechtung und Ausgliederung der Juden an. Ein nahezu totales Schweigen der verschiedenen kirchenpolitischen Gruppierungen ist angesichts der Vorgänge zum 9.November 1938 zu konstatieren. Der Tiefpunkt kirchenamtlichen Versagens dürfte erreicht sein. Aber es gilt auch von mutigen Ausnahmen evangelischer Christen und Pfarrer zu berichten. Wie tief der mehrheitliche Kirchenprotestantismus in seinem antisemitischen Denken verhaftet gewesen ist, zeigt die Schulddiskussion nach 1945. Erst nach fünf Jahren erscheint eine kirchenoffizielle Erklärung zum Problem der Schuld der Kirche und ihrer Christen im Prozess der Entwicklung des politischen Antisemitismus zum Vernichtungsantisemitismus. Auch nach 1945 bleibt die Verzahnung von politischen und theologischen Argumenten überdeutlich. Die evangelische Kirche hat es schwer, sich innerhalb von wechselnden Machtverhältnissen eindeutig im Sinne ihres eigentlichen Auftrages zu äußern und zu verhalten. Sie neigt dazu, durch ein undifferenziertes Reden von Gott in der nationalen Geschichte ihr christologisches Zentrum zu verdecken.

Band 6 (14,80 EUR)
Wolfgang Belitz / Günter Brakelmann / Norbert Friedrich
AUFBRUCH IN SOZIALE VERANTWORTUNG
Die Anfänge kirchlicher sozialer Arbeit in Westfalen zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus
1998

Am 4. Januar 1023 wurde der Theologe und Politiker Reinhard Mumm (1873-1932) durch das Konsistorium der Westfälischen Provinzialkirche zum Pfarrer der kleinen Kirchengemeinde Syburg und zum Westfälischen Sozialpfarrer berufen. Damit begann vor 75 Jahren die Geschichte des westfälischen Sozialpfarramtes, bzw. des Sozialamtes der Evangelischen Kirche von Westfalen. Der vorliegende Band will aus diesem Anlaß an die Anfänge der kirchlichen sozialen Arbeit in Westfalen erinnern. Vorgestellt werden dabei nicht nur wichtige Persönlichkeiten und Gruppierungen des sozialen Protestantismus, (Reinhard Mumm, Wilhelm Menn, Johannes Hymmen und Margarete Cordemann, die Religiösen Sozialisten) sondern auch einzelne Arbeitsfelder, wie beispielsweise der Freiwillige Arbeitsdienst. Die einzelnen Beiträge erschließen damit ein weitgehend unbekanntes Feld der westfälischen Kirchengeschichte.

  1. Geleitwort von Präses Manfred Sorg
  2. Wolfgang Belitz/Günter Brakelmann
    Einleitung
  3. Günter Brakelmann
    Die Bedeutung Bethels als sozialpolitisches Zentrum
  4. Norbert Friedrich
    Die Evangelische Kirche und soziale Fragen 1918-1933,
    verfassungsrechtliche Grundlagen des sozialen Protestantismus
  5. Norbert Friedrich
    Der westfälische Sozialpfarrer Reinhard Mumm
  6. Kordula Schlösser-Kost
    Der sozial-liberale Gegenpart: Sozialpfarrer Wilhelm Menn und die sozialkirchliche Arbeit im Rheinland
  7. Wolfgang Belitz
    Werner Betcke im Evangelisch-kirchlichen Sozialamt der Provinz Westfalen 1931-35
  8. Reinhard van Spankeren
    Johannes Hymmen (1878-1951). Ein bedeutender westfälischer „sozialer Pfarrer“
  9. Regina Mentner
    Verbandsprotestantismus und Frauenemanzipation. Die evangelische Wohlfahrtsschule der westfälischen Frauenhilfe und ihre Leiterin Dr. Margarete Cordemann.
  10. Wolfgang Belitz
    Kirche und Arbeitslosigkeit in der Weimarer Republik. Stichworte und Texte aus Westfalen 1929-1933.
  11. Günter Brakelmann
    Ein Fallbeispiel: Der evangelische Freiwillige Arbeitsdienst (FAD) in Bochum
  12. Ulrich Peter
    Christuskreuz und Rote Fahne: Die religiösen Sozialisten in Westfalen 1919-1933
  13. Wolfgang Günther
    Zeitgeschichtliche Dokumentation
  14. Bilder zur Geschichte des sozialen Protestantismus in Westfalen

Band 5 (22,80 EUR)
Günter Brakelmann (Hg.)
HANS EHRENBERG
Autobiographie eines deutschen Pfarrers
und weitere Zeugnisse aus der NS-Zeit
1999

Hier wird zum ersten Mal die 1943 in englischer Sprache herausgekommene „Autobiographie eines deutschen Pfarrers“ in deutscher Übersetzung wiedergegeben. Beim eigenen Lesen wird man immer bedenken müssen, dass Hans EHRENBERG diese Autobiographie in Briefen geschrieben hat, um mitten im Kriegeeinem englischen Publikum klar zu machen, unter welchen Bedingungen deutsche Kirche und deutsche Theologie in der ersten Jahrhunderthälfte gestanden und sich entwickelt haben. Es ist eine deutsche Stimme in einem England, das harteEntbehrungen im Kampf gegen das nationalsozialistische Deutschland auf sich genommen hatte. Und diese Autobiographie ist ein Indiz für die trotz Krieg gebliebene ökumenische Gesinnung der englischen Kirche. Ergänzt worden ist diese Autobiographie aus dem Kriege durch weitere autobiographische Zeugnisse des Pfarrers Ehrenberg aus der Weimarer Zeit und aus der NS-Zeit, die das jeweilige biographische Selbstverständnis widerspiegeln dürften. An der Dokumentation der Amtsenthebung des Hans EHRENBERG kann jeder Leser nachvollziehen, wie unter den Bedingungen der NS-Herrschaft die Kirchenbehörden sich verhalten haben.

Band 4 (24,80 EUR)
Günter Brakelmann
HANS EHRENBERG
Ein judenchristliches Schicksal in Deutschland
Teil 2: Widerstand, Verfolgung und Emigration 1933-1939
1999

Band 3 (24,80 EUR)
Günter Brakelmann
HANS EHRENBERG
Ein judenchristliches Schicksal in Deutschland
Teil 1: Leben, Denken und Wirken 1883-1932
1997

Hans EHRENBERG stammt aus einer alten jüdischen Bildungsbürgerfamilie. 1909 tritt er zum protestantischen Christentum über. Er studiert Nationalökonomie und Philosophie. Seit 1910 ist er Privatdozent, seit 1918 Professor für Philosophie in Heidelberg. 1925 wird er nach nur kurzem Theologiestudium Pfarrer in Bochum. 1937 Entlassung aus dem Amt auf Druck der NSDAP. 1938 kommt er ins Konzentrationslager Sachsenhausen, kann aber 1939 nach England emigrieren.

Die Biographie stellt diesen Lebensweg in den Kontext der deutschen Geschichte. Sie verfolgt den Weg eines Menschen, der ein vielseitiges zeitgenössisches Engagement gezeigt hat: als Philosoph und Theologe, als politisch Engagierter und als politischer Publizist. Ein deutsches Lebensschicksal in dramatischer Zeit wird in engster Anlehnung an literarische und biographische Quellen vergegenwärtigt.

Die Biographie belegt quellennah, dass es in Westfalen und darüber hinaus kaum einen Theologen gegeben hat, der so intensiv die theologisch-kirchlichen und politisch-ethischen Grundprobleme der NS-Zeit formuliert und reflektiert hat wie dieser Gemeindepfarrer. Materialreich wird der Weg in eine zunehmende Isolation auch in den eigenen Reihen der BEKENNENDEN KIRCHE beschrieben, welche ihren judenchristlichen Pfarrer vor Amtsenthebung, Verfolgung und KZ-Haft nicht schützen konnte. Die Theologie EHRENBERGS wird vom Verfasser immer auf die ausgesprochen oder latent vorhandenen politischen Konsequenzen hin untersucht. In dieser Zeit gilt: Kein theologischer Satz ist politisch ohne Folgen.

Band 2 (nicht mehr lieferbar)
Birgitt und Traugott Jähnichen
GEHORSAM UND WIDERSPRUCH
Der Lebensweg der Theologin Hannelotte Reiffen
1996

Hannelotte Reiffen gehört zu der ersten Generation von Theologinnen, die in einer jahrhundertealten Männerdomäne Eingang gesucht und sich hier ihre Position hart erarbeitet haben. Innerhalb der Kirche wurde für sie (in der Schule der Theologie Karl Barths) die Tradition der konsequenten VertreterInnen der Bekennenden Kirche verpflichtend – so dass sie auch hier von Beginn an in eine Außenseiterposition geriet. Der Lebensweg der Theologin Hannelotte Reiffen ist in vielerlei Weise außergewöhnlich.

Band 1 (nicht mehr lieferbar)
Jürgen Schäfer und Matthias Schreiber
KOMPROMISS UND GEWISSEN
Der Weg des Pastors Wilhelm Schümer im Dritten Reich
1994

Der kompromißlose Weg des jungen Pastors Wilhelm Schümer und seiner Familie im Dritten Reich. Schümer wehrte sich gegen den Antisemitismus in Kirche und Gesellschaft, verweigerte den „Treueid“ gegenüber Hitler und entschloß sich, den Kriegsdienst zu verweigern. Auch damals hat es eine Alternative zur Anpassung gegeben. Daran erinnern die Verfasser mit dieser auf dem Nachlaß Schümers basierenden Untersuchung.

Außer der Reihe sind Quellensammlungen zur Bochumer Kirchengeschichte erschienen, die Sie nur bei uns erhalten (jeweils 10,00 EUR):

  • Braumann, Georg: Die Evangelische Altstadtgemeinde Bochum 1830-1900, Die Evangelischen Kirchengemeinden Hamme 1895-1900, Hofstede-Riemke 1895-1900, Altenbochum 1897-1900, Wiemelhausen 1900 in Zeitungsberichten und Inseraten. Ein Quellenbericht. Band 1: Die Jahre 1830-1888. Band 2: Die Jahre 1889-1900, jeweils Bochum 2005
  • Braumann, Georg: Die Evangelischen Kirchengemeinden Altenbochum, (Bochum-) Hamme, Hofstede-Riemke, Wiemelhausen 1901-1920 in Zeitungsberichten und Inseraten. Ein Quellenbericht. Bochum 2005
  • Braumann, Georg: Die Evangelische Kirchengemeinde Bochum-Altstadt in Zeitungsberichten und Inseraten. Ein Quellenbericht: Band 1: 1901-1914. Band 2: 1914-1920, jeweils Bochum 2005

Bestellen Sie diese Sammlungen bei uns per email!
Ihre Bestellung wird Ihnen auch ins Ausland versandkostenfrei zugesandt.


Wir empfehlen Ihnen außerdem:

Hans Ehrenberg
DIE PARTEIUNG DER PHILOSOPHIE
Studien wider Hegel und die Kantianer
(2. Auflage im Verlag Die Blaue Eule)

Ein Gedanke zu “Schriftenreihe

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s